Fifty/Fifty

Mit dem 50/50 stellen wir ein neues Konzept vor! Ich liebe den drahtigen Sound und das schnelle Attack der Sumpfesche, aber ich mag auch den runden, warmen Ton von Erle.... Also warum nicht beides verbinden?

Machen wir ein Sandwich! Der 50/50 Korpus besteht zur Hälfte aus Sumpefesche, zur anderen Hälfte aus Erle. Von Vorne betrachtet sieht man die typische Maserung der Esche, hinten sieht man die feine Zeichnung der Erle. Der Sound ist nun das Beste beider Welten!

5050

Nämlich: Den warmen, runden Ton der Erle, und den drahtigen Sound und das knackige Attack der Sumpfesche! Gepaart mit dem entsprechenden Griffbrett lässt sich der Wunschsound konkret angehen: einen reinen Ahornhals für den klaren Slapton, oder ein Palisandergriffbrett für tiefmittige Klänge.

red sandwich

Wie bei HotWire gemeinhin üblich, sind die Specs variabel: Tonabnehmer und Elektronikbestückung sind frei wählbar, auch Aspekte wie Halsbreite und -stärke sowie die Oberflächenbehandlung obliegen dem geneigten Kunden. Hier haben wir eine Hochglanzlackierung gewählt, die die Maserung dezent unterstützt, und zwei Funderbucker mit der U-Retro Five Knob Elektronik. Diese Kombination ist von anderen Hot Wire Modellen bereits gut bekannt, sorgt sie doch für durchsetzungsfähige Drahtsounds in allen rockigen Spielarten, aber kommt auch beim Lounge-Jazz Gig überzeugend rüber...!

blue sandwich

blue sandwich

Auf dem Detailfoto ist zu erkennen wo die Grenze verläuft.  Der Ahornhals macht einen klaren, drahtigen und detailreichen Sound, gut für Slap und dergleichen. Das Palisandergriffbrett unterstützt die warmen Klangqualitäten für Rock, Soul und Funk. Hier kommen zwei W-Bucker und die P-Retro zum Einsatz. Die W-Bucker bringen einen drückenden, zuweilen schon brachialen Ton, der schon passiv einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Aktiv mit der P-Retro aufgebrezelt, lassen sich noch ein paar gemeine Nuancen ´rauskitzeln, sobald man den Umgang mit dieser Parametrik gelernt hat... Aber nicht nur böse Sounds hat der 5050 drauf, auch warme, bluesige und jazzige Passagen lassen sich gut interpretieren.